AGB 2017-03-14T16:33:17+00:00

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Inbound Lab GbR ist im Bereich Marketingberatung- und Weiterbildung tätig und unterstützt Unternehmen bei der Strategieentwicklung, Konzeption und Projektierung von Maßnahmen zur Digitalisierung von Marketing und Vertrieb. Die detaillierte Beschreibung der zu erbringenden Produkte und Dienstleistungen ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen, Briefings, Projekt- und Beratungsverträgen, deren Anlagen und Leistungsbeschreibungen. Alle Leistungen werden von Inbound Lab als GbR auf Basis von Dienstverträgen bearbeitet.

§ 1 Vertragsgegenstand / Leistungsumfang

Einzelheiten des jeweiligen Vertrags wie Projektaufgaben, Dauer, Honorar, Zahlungsziele etc. werden in einem Angebot schriftlich geregelt. Der Vertrag kommt durch beidseitige Unterzeichnung des Angebots zustande. Diese AGB sind Bestandteil des jeweiligen Angebots bzw. Vertrags. Vertragsgegenstand sind die im beidseitig unterzeichneten Angebot aufgeführten Tätigkeiten als Berater, Coach, Stratege, Konzepter und Projektmanager, jedoch nicht die Erzielung eines bestimmten unternehmerischen bzw. wirtschaftlichen Erfolgs, da die Erzielung eines bestimmten unternehmerischen bzw. wirtschaftlichen Erfolgs in hohem Maße von der Mitwirkung des Auftraggebers abhängig ist. Die Leistungen von Inbound Lab sind erbracht, wenn die im Angebot/Vertrag vereinbarten Projektaufgaben durchgeführt wurden, unabhängig davon, ob oder wann die aus einer erbrachten Leistung ggfs. entstehenden Schlussfolgerungen bzw. Handlungsempfehlungen vom Auftraggeber umgesetzt werden.

§ 2 Leistungsänderung

Nachträgliche Änderungen und Ergänzungen des Auftrags oder der wesentlichen Arbeitsergebnisse bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Unvorhersehbarer Mehraufwand bedarf der gegenseitigen Absprache und gegebenenfalls der Nachhonorierung.

§ 3 Schweigepflicht / Datenschutz

Inbound Lab verpflichtet sich, über alle Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, von denen im Rahmen der Projektabwicklung Kenntnis erlangt wird, sowie über Tatsachen, deren Bekanntwerden für das Unternehmen schädlich sind, gegenüber Dritten Stillschweigen zu bewahren. Vertrauliche Unterlagen und Informationen dürfen nur solchen Personen zugänglich gemacht werden, die an der Durchführung der Projektaufgaben beteiligt sind. Diese Verschwiegenheitspflicht gilt auch für die anhaltende Dauer nach Beendigung dieses Vertrages. Inbound Lab verpflichtet sich, alle von zur Durchführung des Auftrages eingesetzte Dritte schriftlich auf die Einhaltung dieser Vorschrift zu verpflichten. Inbound Lab ist befugt, im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftrags, die ihr anvertrauten personenbezogenen Daten unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen.

§ 4 Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich zur Mitwirkung bei den im Vertrag vereinbarten, vom Auftraggeber zu erbringenden Aufgaben, um alle zur ordnungsgemäßen Auftragsdurchführung notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Insbesondere hat der Auftraggeber dafür Sorge zu tragen, dem Auftragnehmer alle für die Durchführung seiner Tätigkeit notwendigen Informationen und Unterlagen rechtzeitig zu übergeben. Der Auftraggeber verpflichtet sich, Inbound Lab über alle Vorgänge und Umstände in Kenntnis zu setzen, die Einfluss auf das Projekt haben könnten. Dies gilt auch für Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit von Inbound Lab bekannt werden.

§ 5 Vergütung / Zahlungsbedingungen / Aufrechnung

Sofern nicht anders vereinbart, hat Inbound Lab neben dem vereinbarten Honorar auch Anspruch auf Ersatz von Auslagen. Das Entgelt für Leistungen von Inbound Lab wird als Festpreis nach Aufwand schriftlich im Vertrag vereinbart. Mit dem Zustandekommen des Vertrags wird eine Vorschusszahlung in Höhe von 40 Prozent des gesamten Brutto-Betrags binnen 14 Tagen ab Auftragserteilung fällig.

Die Durchführung des Auftrags beginnt frühestens ab dem Tag des Zahlungseingangs der Vorschusszahlung. Alle Restforderungen werden mit Rechnungsstellung bei Abschluss des letzten Workshops fällig, spätestens jedoch 60 Tage nach Auftragserteilung, und sind binnen 14 Werktagen ohne Abzüge zahlbar. Zahlungsverzug tritt automatisch einen Tag nach Überschreitung des Zahlungsziels ein. Ausnahmen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Die gesetzliche Umsatzsteuer ist allen Preisangaben hinzuzurechnen und in der Rechnung gesondert auszuweisen.

§ 6 Fremdsleistungen / Beauftragung Dritter

Inbound Lab ist nach freiem Ermessen berechtigt, die Leistung selbst auszuführen, sich bei der Erbringung von vertragsgegenständlichen Leistungen sachkundiger Dritter als Erfüllungsgehilfen zu bedienen und/oder derartige Leistungen auszulagern. Die Beauftragung von Dritten im Rahmen einer Fremdleistung erfolgt im Namen von Inbound Lab und ausschließlich bei vorhandener fachlicher Qualifikation.

§ 7 Gewährleistung und Haftung

Inbound Lab führt alle vereinbarten Arbeiten mit größter Sorgfalt unter Beachtung der individuellen Situation und der Bedürfnisse des Auftraggebers durch. Die aus erbrachten Leistungen hervorgehenden Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Der Auftraggeber wird von Inbound Lab über rechtliche Voraussetzungen hinsichtlich der Datenerfassung, Datennutzung und Datenverarbeitung im Zusammenhang mit E-Mail- und Nurturing- Strecken informiert. Die Verantwortung für die gesetzliche Zulässigkeit von Inhalten sowie der Datenerfassung, Datennutzung und Datenverarbeitung jeglicher Art obliegt dem Auftraggeber. Ist für eine durchzuführende Maßnahme in Absprache mit dem Auftraggeber eine rechtliche Prüfung durch eine fachkundige Stelle erforderlich, so trägt die Kosten hierfür der Auftraggeber. Inbound Lab haftet nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurden.

§ 8 Annahmeverzug / unterlassene Mitwirkung

Kommt der Auftraggeber mit der Annahme der vereinbarten Leistungen in Verzug oder unterlässt er eine ihm obliegende Mitwirkung trotz Mahnung und Fristsetzung, so ist Inbound Lab zur fristlosen Kündigung berechtigt. Unabhängig von der Geltendmachung dieses Kündigungsrechtes hat Inbound Lab Anspruch auf Ersatz des durch den Verzug oder die unterlassene Mitwirkung entstandenen Schadens bzw. der Mehraufwendungen.

§ 9 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistung wesentlich erschweren oder zeitweilig unmöglich machen, berechtigen die jeweilige Partei, die Erfüllung ihrer Leistung um die Dauer der Behinderung und eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. Der höheren Gewalt stehen Arbeitskampf und ähnliche Umstände gleich, soweit sie unvorhersehbar, schwerwiegend und unverschuldet sind. Die Parteien teilen sich gegenseitig unverzüglich den Eintritt solcher Umstände mit.

§ 10 Rückgabe und Aufbewahrung von Unterlagen / Zurückbehaltungsrecht

Alle im Besitz von Inbound Lab befindlichen Kundenunterlagen sowie elektronische Daten sind nach Beendigung der Leistungserbringung von Inbound Lab vollständig unaufgefordert zu entsorgen bzw. zu löschen. Daraus ergibt sich, dass es keine Aufbewahrungs- oder Archivierungspflicht seitens Inbound Lab gibt.

§ 11 Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist der Sitz von Inbound Lab, Berlin. sofern der Auftrag von einem Vollkaufmann im Rahmen seines Handelsgewerbes, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder von einem öffentlich-rechtlichen Sondervermögens erteilt wurde.

§ 12 Sonstiges

Inbound Lab ist berechtigt, den Namen und das Firmenlogo des Auftraggebers nach Leistungserbringung unentgeltlich als Kundenreferenz anzugeben. Des Weiteren ist Inbound Lab berechtigt, nach Leistungserbringung eine Case-Study (Fallstudie) und ein Testimonial zu veröffentlichen. Sollte dies nicht erwünscht sein, ist eine gesonderte schriftliche Vereinbarung erforderlich.

§ 13 Salvatorische Klausel

Für alle Ansprüche aus dem Vertrag gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Änderungen und Ergänzungen dieser Bedingungen bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Sollten einzelne Regelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen davon unberührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksamen Vorschriften unverzüglich durch wirksame zu ersetzten.